Der Nordtörn

Yachcharter.Hamburg | Greenline Holidays empfiehlt diesen Törn:

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Der Nordtörn führt Sie von Hamburg die Elbe runter bis Brunsbüttel, durch den Nord-Ostsee-Kanal, über Heiligenhafen nach Travemünde und via Elbe-Lübeck-Kanal zurück über die Elbe nach Hamburg.

Auf diesem Törn ist für alle Geschmäcker etwas dabei: die Fahrt durch den Hamburger Hafen, Übernachten im romantischen Glückstadt und am nächsten Tag die spektakuläre Weiterreise auf dem Nord-Ostsee-Kanal. Damit einem vom “dicke Pötte kieken” nicht schwindelig wird, lohnt sich eine Übernachtung in Rendsburg. Am nächsten Tag geht es weiter nach Kiel und damit an die freie Auswahl toller Häfen in der Kieler Förde. Der nächste Schlag reicht bis Fehmarn. Entweder Lemkenhafen, Burg oder Heiligenhafen, wer die Wahl hat, hat die Qual. Dann wieder Richtung Süden nach Travemünde und/oder Lübeck und über den lauschigen Elbe-Lübeck-Kanal, via Möln nach Lauenburg. Jetzt noch via Geesthacht die Elbe abwärts und eine erlebnisreiche und vermutlich unvergessliche Woche, besser 10 Tage, geht (leider) zu Ende.


  • Schleuse Tatenberg
    Schleuse Tatenberg
  • Zollenspieker Fährhaus
    Zollenspieker Fährhaus
  • Schleuse Geesthacht
    Schleuse Geesthacht
  • Lauenburg
    Lauenburg
  • Lübeck
    Lübeck
  • Travemünde
    Travemünde
  • Heiligenhafen
    Heiligenhafen
  • Burg auf Fehmarn
    Burg auf Fehmarn
  • Lemckenhafen
    Lemckenhafen
  • Strande
    Strande
  • Schilksee
    Schilksee
  • Laboe
    Laboe
  • Schleuse Kiel Holtenau
    Schleuse Kiel Holtenau
  • Rensburg
    Rensburg
  • Kiel Kanal Schleuse Brunsbüttel
    Kiel Kanal Schleuse Brunsbüttel
  • Glückstadt an der Elbe
    Glückstadt an der Elbe
  • Hamburger Hafen
    Hamburger Hafen
  • Greenline Holidays Charter-Basis in Allermöhe
    Greenline Holidays Charter-Basis in Allermöhe

 

Nordtörn
Minimale Fahrzeit 7 Tage
Empfohlene Fahrzeit 14 Tage
Fluß- und Kanaltage 71%
Seetage 29%
Schleusen 10
Anspruch mittel
SBF See und Binnen

Revierlatein:

Sie starten auf der “Dove Elbe” oder direkt aus dem Yachthafen der neuen Hafen-City.

Die Dove-Elbe ist ein durch eine Schleuse abgetrennter Nebenstrom der Elbe – bei jedem Wetter gut befahrbar und für den ersten Tag an Bord eine gutes Trainings-Revier. In ca. 1, 5 Stunden und der Durchfahrt einer Schleuse können Sie direkt im Stadtkern von Bergedorf festmachen und problemlos im Bergedorfer Einkaufszentrum alles besorgen, was das Herz begehrt und die Reise schöner macht. Wenn Sie noch unsicher sind, begleitet Sie gerne ein Mitarbeiter von uns und weist Sie während der Fahrt in Ihre Yacht ein.

Der Hamburger Hafen ist durch die viele Berufsschifffahrt immer ein wenig “kabbelig”, aber das fällt durch die vielen Sehenswürdigkeiten meistens gar nicht großartig auf. In den Hafenbecken, auf der Süderelbe und nach dem Passieren des Köhlbrand ist es dann wieder ruhiger. Man kann aber auch schummeln, und erst ein paar Kilometer elbaufwärts laufen und dann steuerbord auf die Süderelbe abbiegen. Hier gibt es keine Wellen, und wer mag, macht einen Abstecher in den wunderschön sanierten Harburger Binnenhafen. Nach der Köhlbrandbrücke erreicht man wieder den Hauptstrom.

Bei Westwind mit mehr als 5 Windstärken ergeben sich kurze nicht sehr hohe Wellen von vorne. Da die Elbe hier Tidengewässer ist, gibt es immer einen Unterschied, ob der Wind gegen die Tide oder mit der Tide weht.

Mit der Tide fahren macht Sinn! Stellenweise läuft der Strom mit 4 Knoten. Da kann man “mit” schon schnell reisen und “dagegen” ungewollt entschleunigt werden.

Elbabwärts gibt es nach dem Passieren der Airbuswerke die Möglichkeit, hinter dem Neßsand geschützt und ohne Berufsschifffahrt bis auf Höhe des Wedeler Yachthafens zu fahren.

4 Kilometer auf der Hauptelbe, und schon kann man hinter dem Lühesand entspannt die Fahrt genießen.

3 Kilometer später, auf der Steuerbordseite (elbabwärts gesehen), geht es in das Dwarsloch (eigentlich Haseldorfer Nebenelbe), durch das man gute 6 Kilometer parallel zum Hauptstrom hinter dem Pagensand rauskommt. Vorsicht, diese Durchfahrt fällt bei Ebbe komplett trocken! Man sollte hier nur zwischen ca. 2 Stunden vor und nach dem Hochwasser fahren.

8 Kilometer geschützt hinter dem Pagensand später, erreicht man wieder den Hauptstrom, den man ca. 5 Kilometer später wieder verlassen kann, um hinter der Rhinplatte an Glückstadt vorbei zu fahren.

Jetzt kommt das längste Stück Hauptstrom bis Brunsbüttel. Erst Nord-West, dann West. Bei Westwind-Wetterlagen mit mehr als 4 Windstärken wird es hier kabbelig. Da die Greenline 33 genau für solche Verhältnisse gebaut wurde, werden Sie nicht viel davon merken. Leider verbringt man aber auch die Wartezeit vor der Sportbootschleuse in Brunsbüttel außerhalb des Schleusenvorraums, da dort nur die Lotsen ein- und ausfahren dürfen.

Der Kiel-Kanal ist bei jedem Wetter leicht zu befahren. Man sollte aber immer die Kanalregeln bei der Hand haben, um die Signale an den Signalmasten richtig zu deuten. Sportboote müssen möglichst weit rechts fahren. Übertreiben Sie das nie! 10 Meter Abstand zum Ufer sollten nie unterschritten werden, denn wenn Berufsschiffe passieren, sinkt der Wasserstand neben den Schiffen abrupt.

Nach rund 100 Kilometern erreichen Sie die Kieler-Förde. Nach der Schleusenausfahrt ist reichlich Platz und bis zum Leuchturm Friedrichsort fahren Sie auch sehr geschützt.

Ab circa einer Linie Wentorf–Bülker Leuchtturm befinden Sie sich auf der offenen Ostsee. Bei nördlichen bis westlichen Winden mit mehr als 5 Windstärken entstehen die für die westliche Ostsee üblichen kurzen Wellen auf einer kleinen Dünung. Mit Erreichen der Abdeckung durch Fehmarn herrscht dann plötzlich Ruhe.

Nach dem Fehmarnbelt ist dann alles anders. Vor westlichen und nördlichen Winden ist man unter der Küste Richtung Süden gut geschützt, aber östliche Winde können je nach Windstärke und Dauer eine lange Dünung mit eher kleinen Wellen mitbringen. Je weiter man sich Travemünde nähert, desto weniger ist davon zu merken.

Die Trave bis Lübeck erinnert von der Landschaft an die Havel. In Lübeck befindet sich die Schleuse in den Elb-Trave- oder auch Elbe-Lübeck-Kanal. Nach ca. 62 Kilometern lohnt ein Stopp im idyllischen Lauenburg. Auch nach dem Ausschleusen auf die Elbe ist man noch nicht wieder im Tidengewässer. Die Elbe fließt hier, abhängig von Jahreszeit und Regen, mit ca. 3 Kilometern pro Stunde flussabwärts.

Achtung! Unbedingt im Fahrwasser bleiben! Je nach Pegelstand befinden sich Findlinge direkt unter der Wasseroberfläche.

Erst nach der Schleuse Geesthacht gelangen Sie wieder auf dem Tidenstrom, der sich bis Hamburg bei jedem Wetter entspannt befahren lässt.

 

 

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