Der Eider-Törn

Yachcharter.Hamburg | Greenline Holidays empfiehlt diesen Törn:

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ACHTUNG: Die Gieselau Schleuse ist vorerst bis November 2016 wieder in Betrieb!

Der Eider-Törn führt Sie von Hamburg die Elbe runter bis Brunsbüttel, in den Nord-Ostsee-Kanal und bei Oldenbüttel an backbord in die Eider. Über die “Holländerstadt” Friedrichstadt geht es über Tönning auf die Nordsee und dann zurück über die Elbe nach Hamburg.

In diesem Törn steckt für jeden etwas: erst durch den Hamburger Hafen, Übernachten im romantischen Glückstadt und am nächsten Tag die spektakuläre Fahrt auf dem Nord-Ostsee-Kanal und als absoluten Kontrast weiter auf der beschaulichen Eider. Eine Vielzahl von Anlegern in kleinen Ortschaften lädt zum Verweilen ein. Ein absolutes Muss ist aber der Aufenthalt in Friedrichstadt, nicht umsonst “Venedig des Nordens” genannt. In Tönning lockt ein reichhaltiges Kulturangebot. Zwischen Trischen und dem Festland geht es an St. Peter Ording und Büsum vorbei wieder in die Elbe und zurück nach Hamburg.

Dieser Törn lässt sich in einer Woche gut bewältigen und bietet für jeden Geschmack das Richtige.


 


Eider-Törn
Minimale Fahrzeit 5 Tage
Empfohlene Fahrzeit 7 Tage
Fluß- und Kanaltage 78%
Seetage 22%
Schleusen 5
Anspruch mittel
SBF See

Revierlatein:

Sie starten auf der “Dove Elbe”.

Die Dove-Elbe ist ein durch eine Schleuse abgetrennter Nebenstrom der Elbe – bei jedem Wetter gut befahrbar und für den ersten Tag an Bord eine gutes Trainings-Revier. In ca. 1, 5 Stunden und der Durchfahrt einer Schleuse können Sie direkt im Stadtkern von Bergedorf festmachen und problemlos im Bergedorfer Einkaufszentrum alles besorgen, was das Herz begehrt und die Reise schöner macht. Wenn Sie noch unsicher sind, begleitet Sie gerne ein Mitarbeiter von uns und weist Sie während der Fahrt in Ihre Yacht ein.

Der Hamburger Hafen ist durch die viele Berufsschifffahrt immer ein wenig “kabbelig”, aber das fällt durch die vielen Sehenswürdigkeiten meistens gar nicht großartig auf. In den Hafenbecken, auf der Süderelbe und nach dem Passieren des Köhlbrand ist es dann wieder ruhiger. Man kann aber auch schummeln, und erst ein paar Kilometer elbaufwärts laufen und dann steuerbord auf die Süderelbe abbiegen. Hier gibt es keine Wellen, und wer mag, macht einen Abstecher in den wunderschön sanierten Harburger Binnenhafen. Nach der Köhlbrandbrücke erreicht man wieder den Hauptstrom.

Bei Westwind mit mehr als 5 Windstärken ergeben sich kurze nicht sehr hohe Wellen von vorne. Da die Elbe hier Tidengewässer ist, gibt es immer einen Unterschied, ob der Wind gegen die Tide oder mit der Tide weht.

Mit der Tide fahren macht Sinn! Stellenweise läuft der Strom mit 4 Knoten. Da kann man “mit” schon schnell reisen und “dagegen” ungewollt entschleunigt werden.

Elbabwärts gibt es nach dem Passieren der Airbuswerke die Möglichkeit, hinter dem Neßsand geschützt und ohne Berufsschifffahrt bis auf Höhe des Wedeler Yachthafens zu fahren.

4 Kilometer auf der Hauptelbe, und schon kann man hinter dem Lühesand entspannt die Fahrt genießen.

3 Kilometer später, auf der Steuerbordseite (elbabwärts gesehen), geht es in das Dwarsloch (eigentlich Haseldorfer Nebenelbe), durch das man gute 6 Kilometer parallel zum Hauptstrom hinter dem Pagensand rauskommt. Vorsicht, diese Durchfahrt fällt bei Ebbe komplett trocken! Man sollte hier nur zwischen ca. 2 Stunden vor und nach dem Hochwasser fahren.

8 Kilometer geschützt hinter dem Pagensand später, erreicht man wieder den Hauptstrom, den man ca. 5 Kilometer später wieder verlassen kann, um hinter der Rhinplatte an Glückstadt vorbei zu fahren.

Jetzt kommt das längste Stück Hauptstrom bis Brunsbüttel. Erst Nord-West, dann West. Bei Westwind-Wetterlagen mit mehr als 4 Windstärken wird es hier kabbelig. Da die Greenline 33 genau für solche Verhältnisse gebaut wurde, werden Sie nicht viel davon merken. Leider verbringt man aber auch die Wartezeit vor der Sportbootschleuse in Brunsbüttel außerhalb des Schleusenvorraums, da dort nur die Lotsen ein- und ausfahren dürfen.

Der Kiel-Kanal ist bei jedem Wetter leicht zu befahren. Man sollte aber immer die Kanalregeln bei der Hand haben, um die Signale an den Signalmasten richtig zu deuten. Sportboote müssen möglichst weit rechts fahren. Übertreiben Sie das nie! 10 Meter Abstand zum Ufer sollten nie unterschritten werden, denn wenn Berufsschiffe passieren, sinkt der Wasserstand neben den Schiffen abrupt.

Es macht Sinn, sich den “Abbieger” bei Oldenbüttel in der Karte vorher genau einzuprägen, bzw. im Kartenplotter zu markieren. Vom großen Kanal aus gesehen, ist die Zufahrt zur Eiderschleuse eher gut versteckt.

Die Eider besteht aus einer wilden Folge von Kurven, was beim Befahren wirklich Spaß macht. Alle paar Meter ändert sich die Ansicht und dauernd gibt es Neues zu entdecken.

Am besten plant man einen Hafentag für Friedrichstadt ein, um diese von Wasser durchzogene Stadt erkunden zu können. Es lohnt, durch die Schleuse in den Stadthafen zu fahren!

Tönning ist Geschmackssache, Fischliebhaber kommen aber in den vielen Restaurant absolut auf ihre Kosten.

Nun geht es “um die Ecke rum”, hinter der Vogelinsel Trischen, zur Elbmündung. Auch bei Westwind ist der größte Teil der Strecke gut abgedeckt. Wichtig ist in jedem Fall, den Tiedenkalender vorher genau zu studieren und sich an die Fahrwasser zu halten. Wenn das Wetter mitspielt, besteht hier die Möglichkeit, sich bei Ebbe auf dem Watt trockenfallen zu lassen. Achten Sie dabei genau auf die ausgewiesenen Gebiete, Sie befinden sich im Weltbiosphären-Reservat Wattenmeer!

Tipp: Zwischenstopp in Friedrichskoog mit seiner Seehundstation, bevor es an Brunsbüttel vorbei wieder Richtung Hamburg geht.

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